Schwimmteiche ohne Filter

Schwimmteiche der Kategorie 1 + 2 richten sichnach dem natürlichen Vorbild eines stehenden Gewässers. Die Reinigung findet durch natürliche Regenerations-Prozesse ohne technische Filter statt. Einzig eine mechanische Oberflächenreinigung (Skimmer) kann optional betrieben werden. Ist ein Schwimmteich erst mal neu befüllt, bilden Bakterio- und Phytoplankton (Pflanzliches Plankton) die ersten Reinigungsmechanismen. Diese nehmen die vorhandenen Nährstoffe auf und bilden damit Biomasse. Zu diesem Zeitpunkt kann es in einem solchen Schwimmteich zu einer leichten Grüntrübung kommen. Zooplankton (Tierisches Plankton), welches sich von den kleineren Planktonarten ernährt, agiert als natürlicher Filtrierer und filtriert Bakterio- und Phytoplankton sehr effizient aus dem Wasser. Nach kurzer Zeit stellt sich ein Gleichgewicht zwischen den Planktonarten ein, so dass das Wasser ganz ohne Technik oder Stromverbrauch klar wird - durch rein natürliche Prozesse. Die durch das Umland und Badegäste regelmässig eingebrachten Nährstoffe, werden so laufend fixiert und Algenwachstum damit verhindert. Kommen keine neuen Nährstoffe mehr nach, stirbt das Plankton ab und sedimentiert in der Sedimentfalle. Dann ist das Wasser komplett klar. Damit diese Sedimentation stattfinden kann und die Nährstoffe nicht erneut gelöst werden, ist bei diesem Gewässertyp eine dauerhafte Umwälzung des Gewässers durch Bachläufe oder Wasserspiele zu vermeiden. Die speziell abgetrennte Sedimentationsfalle verhindert die erneute Aufwirbelung und Trübung durch den Badebetrieb. Die zweiten wichtigen Reiniger sind die Hydrophyten (Unterwasserpflanzen), welche direkt über die Blattoberflächen Nährstoffe aus dem Wasser entziehen können und so direkt als Konkurrenten zu Algen agieren. Die Uferbepflanzung schafft zusätzlich Struktur für reinigende Mikroorganismen und bietet Habitat für diverse Kleinlebewesen aber auch für Libellen oder Frösche. Ein lebendiges, naturnahes Gewässer, das alle zum beobachten, staunen und geniessen einlädt.

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Naturpools mit Filter

Bei einem biologisch gereinigten Bad wird das Wasser nicht vergiftet, sondern wirklich aufbereitet. Das Wasser im Gewässer weist bessere chemische Werte auf als die meisten Trinkwasser aus der Rohrleitung! Durch diese Art der Aufbereitung entfallen regelmässige Wasserwechsel und Sie sparen damit natürliche, sowie finanzielle Ressourcen. Sie sind von sanftem, biologisch aufbereitetem und chemisch sauberem Wasser umgeben; ohne Gifte, ohne Chemikalien. Nie mehr brennende oder rote Augen, nie mehr ausgetrocknete Haut. Das biologisch aufbereitete Bad ist ganz klar kein Kurztrend, sondern die Zukunft! Schonend für Mensch, Umwelt, Ressourcen und entspannendes Heilmittel für Körper und Geist!

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Filtertypenschein

SwissBioPool setzt auf natürlich saubere Gewässer. So werden für die Reinigung keine belastende Zusätze wie Chlor, Ozon, Kupfer, OH-Radikalen, Algiziden, Silber usw. verwendet. Limitiert wird der Nährstoff Phosphor, der von allen Organismengruppen gleichermassen benötigt wird. Aus diesem Grund wird auch von einem Biologie aufbauendem Filter gesprochen.

Der Biofilter D120 von SwissBioPool wurde nach den Richtlinien des ASCeuropa (Allgemeiner Schwimmteich Club) getestet und bewertet. Dazu wurde vor Ort die Filterleistung beprobt und anschliessend analysiert sowie berechnet. Für eine messbare Wasserbeurteilung wird angegeben, wie viele Personenäquivalente an Phosphor (PÄP) pro Tag theoretisch im Pool entzogen werden kann. Dies sind in der Regel nicht nur Einträge durch Badende (100 mg/Person und Tag), sondern auch Einträge wie z.B. durch den Anflug aus der Atmosphäre. Gemessen wird die Differenz der Phosphorkonzentration vor und nach der Filterpassage.

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Gewässersanierung

Schwimmteiche sind im Vergleich zu anderen Errungenschaften des Menschen noch ein junges Produkt. Anfangs (um 1990) versuchten viele Gartenbetriebe die stehenden Gewässer der Natur nachzubilden. Dies erfordert sehr grosses Know-How, damit ein so komplexes, natürliches System auch im Kleinen funktioniert. Vor allem die Wichtigkeit der Materialwahl und die konsequente Planung wurden und werden bis heute von vielen unterschätzt. So kann falsch gewähltes Steinmaterial oder Substrat langsam aber langfristig Phosphate abgeben und einen Teich nachhaltig grün werden lassen.

Oftmals werden dann in der Not zusätzliche Massnahmen getroffen, welche aber nur Symptome bekämpfen oder den Zustand des Teiches gar langfristig verschlimmern. Gerade bei Sanierungen sollten alle Faktoren des Systems genauestens erhoben, analysiert und Massnahmen gezielt geplant werden. Dabei müssen in erster Linie die Ursachen und nicht nur Symptome angegangen werden.

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Pflanzanleitung

Voraussetzung für ein erfolgreiches Bepflanzen ist ein dichtes Gefäss oder Folienlappen ohne Gefälle. Die Wurzelballen der Wasserpflanzen werden in der Mitte von unten aufgerissen. Bitte unbedingt zuerst die Pflanzen auf die Folie stellen, dann den Teichgrund (FloraSafe Base) auftragen und die Pflanzen einschütten, so dass kein Pflanzenballen mehr aus dem Teichgrund heraus schaut.

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